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"Die Flucht aus meiner Heimat"

Dokument  |  1945 - 2022
Gisela Houck 2010
Gisela Houck 2010
Giesela Houck (5.vl), ihre Schwester Ursula (3.vl) bei einem Heimattreffen
Giesela Houck (5.vl), ihre Schwester Ursula (3.vl) bei einem Heimattreffen
Großvater Robert Conrad in Reichenbach
Großvater Robert Conrad in Reichenbach

Der Krieg in der Ukraine im Jahr 2022 ruft bei vielen älteren Menschen, den sogenannten „Kriegskindern“, schreckliche Erinnerungen wach an die Zeiten des 2. Weltkrieges. Bilder von Bombenangriffen, Flucht, Vertreibung kommen wieder hoch, Schicksale vergleichbar mit dem, was Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine jetzt erleben. Über ein solches Schicksal wird in dem Beitrag (Dokument) „Giesela Houck, geborene Conrad: Die Flucht aus meiner Heimat“ berichtet.

Gisela Houck wurde 1935 in Reichenbach (Schlesien) geboren. Der Ort liegt wenige Kilometer von der Lausitzer Grenze entfernt in Polen, mittig zwischen Cottbus und Breslau. 1945 flüchtete ihre Familie vor den heranrückenden russischen Soldaten ins Sudetenland. Dort wurden sie nach kurzer Zeit von den Tschechen vertrieben und fanden schließlich über ihren alten Heimatort Reichenbach den Fluchtweg in das Auffanglager in Wipperfürth und schließlich in die neue Heimat nach Lohmar.
Gisela Houck sagt, dass sie Gott sei Dank als damals erst 10jähriges Mädchen viele schlimme Erlebnisse im Laufe der Jahre verdrängen konnte, sodass die Geschehnisse in der Ukraine bei ihr heute keine traumatischen Erinnerungen an ihre Flucht hervorrufen.

 

Information

Dokument

Quellenangabe

Lohmarer Heimatblätter Nr.24 S. 51 - 55

Autor(en)

Wolfgang Weber
Zuletzt angesehen:03.10.2022, 22:20
Bisher angesehen:271 mal

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Luftbild Ende 1950er Jahre in nordöstliche RichtungOrtsteil
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