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Guttenhof in Lohmar – Zukunft ungewiss

Buch  |  1996 - 2022
Guttenhof Febr. 2022, rechts Rückseite des Vereinshauses des HGV Lohmar
Guttenhof Febr. 2022, rechts Rückseite des Vereinshauses des HGV Lohmar
Guttenhof Febr. 2022
Guttenhof Febr. 2022
Guttenhof Febr.2022, Westansicht
Guttenhof Febr.2022, Westansicht
Saugässchen, Blickrichtung Bachstr., Febr. 2022. Links Villa Friedlinde, rechts Fachwerkgiebel Guttenhof
Saugässchen, Blickrichtung Bachstr., Febr. 2022. Links Villa Friedlinde, rechts Fachwerkgiebel Guttenhof
Auszug "Baudenkmäler der Stadt Lohmar", 2012
Auszug "Baudenkmäler der Stadt Lohmar", 2012
Lohmarer Stadtanzeiger Jan. 2021
Lohmarer Stadtanzeiger Jan. 2021

Über den schadhaften Zustand des denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes, Eisenmarkt 4 (Saugässchen) wurde in der Ausgabe des Lohmarer Stadtanzeiger von Januar 2021 berichtet. Es handelt sich um das Wohnhaus des ehemaligen Guttenhofes. Inzwischen (Febr. 2022) ist das Gebäude mit einem Bauzaun und Holzträgern abgesichert worden. Der Anblick lässt Zweifel aufkommen, ob das Baudenkmal erhalten bleibt.

Die Geschichte des Guttenhofs geht auf das Jahr 1653 zurück, als er zum ersten Mal in einem Steuerregister über den „Lampenzehnden“ genannt wird. Im Landmaßbuch der Honschaft Lohmar von 1746 war der Guttenhof mit 3556 Ruten (1 Rute = 21,8 qm) als der 5. Größte von 54 Anwesen eingetragen.  Über Personen und Familien, die im Zusammenhang mit dem Guttenhof bis 1996 genannt werden, berichtet Heinz Müller in einem Beitrag für die Lohmarer Heimatblätter, siehe Dokument.  Auch der von 1813 -  1826 amtierende Bürgermeister Balthasar Schwaben hatte hier seinen Dienst- und Wohnsitz. 1996 war Karl Heinz Müller, Sohn des Heinrich Müller von der Lohmarer Jabach Eigentümer.

Nicht nur der Bestand des „Guttenhof“, sondern auch der Gebäude auf den Nachbargrundstücken ist infrage gestellt. Sie grenzen unmittelbar an den Park Villa Friedlinde an und die Villa Therese mit Park ist nur wenige Meter entfernt. Zusammen mit dem Eisenmarkt/Saugässchen ist das gesamte Arreal nicht nur historisch bedeutsam, es bietet eine große Chance, die Ortsmitte Lohmars attraktiv weiterzuentwickeln.

 

Information

Dokument

Quellenangabe

Lohmarer Heimatblätter, Nr.10 S. 22 - 28

Horst Hohn, Baudenkmäler der Stadt Lohmar, 2012

Lohmarer Stadtanzeiger Januar 2021

Fotoarchiv Röger

Autor(en)

Heinz Müller, Wolfgang Röger
Zuletzt angesehen:03.10.2022, 01:36
Bisher angesehen:451 mal

Querverweise

Zugehörige Dokumente

Zugehörige Bilder

Foto
Der Guttenhof in Lohmar, Eisenmarkt 4
Foto
Eisenmarkts Garten („et Saujässje“) Anfang der 1950er Jahre
Foto
Villa Friedlinde mit Park in den 1930er Jahren

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