Die St. Georgskirche in Altenrath
Diese Kirche im Heidedorf Altenrath zählt wahrscheinlich zu den älteren Pfarrgemeinden des Bergischen Landes. Auf dem Foto sind der eingeschossige Westturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung aus Trachyt, der seit Anfang der sechziger Jahre verputzt ist, zu sehen. Die Glockenstube hat an jeder Seite zwei Rundbogenschall-Fenster. Bekrönt wird der Westturm von einer achtseitigen, geknickten Schieferpyramide. Die Abseiten (Seitenschiffe) werden durch Rundbogenfenster und Strebepfeiler, der Obergaden des Mittelschiffs durch Rundbogenfenster gegliedert. Im Vordergrund des Fotos ist der die Kirche umgebende Friedhof zu erkennen.
Altenrath gehörte bis zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn und des Siegkreises 1969 zum Amt Lohmar und wurde erst dann in die Stadt Troisdorf eingegliedert.
Information
Quellenangabe
Lohmar in alten Zeiten Bd. 1, S. 198
Autor(en)
Lothar Faßbender| Zuletzt angesehen: | 14.12.2025, 16:43 |
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Querverweise
Zugehörige Bilder
Die Foto zeigt den Turm und das Langhaus der Kirche St. Georg aus Altenrath. Auf dem Foto um 1950 ist der Eingang, ein schlichtes Stichbogenportal, zu sehen. Der Zugang zur Kirche verläuft über einen alleeartigen Fußweg von der heutigen Flughafenstraße im Kirchdorf über den Friedhof. Die ältesten Grabsteine des die Kirche von Altenrath umgebenden Kirchhofs, stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die gänzliche Aussiedlung des Heidedorfs im Rahmen der Schießplatzerweiterung Wahner Heide, mit einer militärischen Sonderregelung zum Besuch der Kirche oder des Friedhofs mehrmals im Jahr, vollzog sich 1938.
Auf dem Foto vom Mai 1965 schaut man von der Kirche in die Altenrather Straße. Vorne links ist der Friedhof und dahinter der Sportplatz mit Sportlerheim und Turnhalle. Rechts vorne sieht man den Garten der Familie Postertz, dahinter die Gewächshäuser der Gärtnerei Ramme und auf der linken Seite der Altenrather Straße das Haus Klostermann, an dem gerade angebaut wird, dann das Haus Pape (Nr. 17, gebaut 1962), das Haus Schmitz (Nr. 23), das Haus Schwarzrock (Nr. 25) und dahinter das Haus Uiwari (Nr. 27). Auf der rechten Seite ist das Haus Ennenbach (Nr. 10, gebaut 1938) und das Haus Hackmann (Nr. 20, heute MSS, Moderne Sonnenschutzsysteme GmbH), das sich noch im Bau befindet. Auf der anderen Seite der Einmündung des Breiter Weg sind die Häuser Ningelgen (Nr. 22), Völkerath (Nr. 24), Schönenborn (Nr. 26), Lange (danach Opitz, Nr. 28) und das Haus Höfgen (Nr. 34).



