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Lohmar Kreuelsfeld um 1920

Foto  |  1920

Das „Kreuelsfeld“, in den Urflurkarten von 1823 noch „Greilsfeld“ oder „Greuelsfeld“ genannt, lag zwischen den heutigen Straßenzügen „Im Korresgarten“, „Christianstraße“ und „Auf der Hardt“, direkt am Waldrand. Das Bestimmungswort des Flur- oder Gewannennamens: „Kreuel“, „Greuel“ (auch Grel und Greil) mag von einem abgelegenen, einsamen Ort, dort wo man Grauen empfindet, an dem es nicht geheuer ist, abgeleitet sein. Damals wie heute gab es Stellen, vor allem im Wald, die gefürchtet und gemieden wurden. Oberhalb der Hardt gab es noch die Gewannenbezeichnungen „Greilsbusch“, „Greilsberg“ und „Auf dem Greil“. Sie alle liegen vor der zum Teil heute bereits gefällten Waldkulisse oberhalb der Waldschule, auf einem der schönsten Hänge der Walderbenmark mit einem Ausblick auf die Kirche und das Dorf. Rechts auf dem Foto, ab dem Stacheldrahtzaun, ist die Miebachs Wiese zu erkennen. 

Information

Quellenangabe

Lohmar in alten Zeiten Bd. 2, S. 66

Autor(en)

Lothar Faßbender
Zuletzt angesehen:11.02.2026, 23:42
Bisher angesehen:634 mal

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Auf der Hardt um 1925/30
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