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Waldschule Lohmar

Foto  |  1966


Die „alte Schule“ in der Kirchstraße Nr. 15 konnte nach dem Krieg der rasch wachsenden Bevölkerung und seiner steigenden Zahl der schulpflichtigen Kindern nicht mehr gerecht werden. Außerdem wurde mit der Zunahmeder evangelischen Bevölkerung im Ort Lohmar dringend der Wunsch nach einer eigenständigen evangelischen
Volksschule geäußert. Ab 1953 wurde am neuen Standort Hermann-Löns-Straße mit dem Bau der Waldschule Lohmar, zunächst mit den ersten beiden Klassen begonnen. 1956 wurden drei weitere fertiggestellt und ab 1960 mit den Pavillonklassen entlang der offenen Pausenhalle, dem Verwaltungstrakt, dem Lehrschwimmbecken und Turnhalle sowie Sonderklassen und Werkräumen die katholische Volksschule erweitert. Mit der Selbstständigwerdung der Evangelischen Kirchengemeinde Lohmar begann dann ab 1963/64 die Planung und Ausführung der sieben Klassen zur Errichtung einer evangelischen Volksschule, die dann 1965 bezogen werden konnte. Bis dahin mussten die evangelischen Kinder noch in der alten Schule im Kirchdorf unterrichtet werden. Auf dem Bild links erkennt man den, zum Hang hin, mehrgeschossigen Atriumsbau der evangelischen Konfessionsschule, kurz nach dem Einzug. Mit der neuen Schulreform am 1. August 1969 wurden die katholischen und evangelischen Kinder in der neuen Gemeinschaftsgrundschule vereint.
Im Hintergrund das verschneite Dorf, links Lohmarberg und der Ziegenberg.
 

Information

Quellenangabe

Lohmar in alten Zeiten Bd. 2, S. 223

 

Archiv: Wolfgang Mitschinski

Autor(en)

Lothar Faßbender
Zuletzt angesehen:02.10.2022, 10:28
Bisher angesehen:716 mal

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Luftbild Ende 1950er Jahre in nordöstliche RichtungOrtsteil

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