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Park Villa Friedlinde in den 1920/30er Jahren

Audio  |  1983

Der Lohmarer Heimatkundler Hans Dieter Heimig hat in den 1980er Jahren Gespräche mit Lohmarer Zeitzeugen geführt und auf Tonträger aufgezeichnet. Am 29.11.1983 sprach er mit Helene Lohrbeer - Jahrgang 1916 - über ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen. Helene Lohrbehr ist eine geborene Scheiderich. Ihr Vater Carl Scheiderich führte das Kolonialwarengeschäft an der Lohmarer Hauptstraße/Ecke Saugässchen. Der Gesprächsausschnitt aus der Audioaufnahme lässt die Parklandschaft der Villa Friedlinde in den 1920/30er Jahren aufleben, als das Areal noch in Privatbesitz war. Frau Lohrbeer erzählt von ihrer Kindergartenzeit in der Villa mit den Nonnen, die später im Park Lohmarhöhe den Kindergarten unterhielten und von der geheimnisvollen Grotte „Josefsruh“ mit einem unterirdischen Gang zur "Schultes Wess" (Schultes Wiese, Hauptstraße 69)  hin. Auf der "Schultes Wess" wurde bis in die 1950er Jahre die Kirmes abgehalten. Grotten standen damals in manchen Gärten wie auch am Haus Waldesruh an der Hauptstraße 64 als kleine Burgen oder Nachbildungen von bekannten Bauten. Häufig besuchte Helene Lohrbeer Frau Else Barth, die später nach dem Tod ihres Ehemannes den Kölner Kaufmann Hubert Baumann heiratete und der Villa den Namen „Villa Baumann“ einbrachte. 1972 erwarb die Gemeinde Lohmar das Gelände. Zuletzt war der Park 2004 im Zuge der Umbaumaßnahmen an der Villa neu gestaltet worden. Im Kontrast zu den weichen Formen der Parklandschaft wurde das Gebäude von der Bachstraße aus mit linearen Wegeachsen erschlossen.

 

Information

Quellenangabe

Audioaufnahme Hans Dieter Heimig

Archiv Heimatverein Lohmar


Zuletzt angesehen:10.04.2026, 09:48
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Villa Friedlinde um ca. 1930/1950
Altes Haus Scheiderich, Hauptstraße 79
Kolonialwarenhandel in Lohmar Anfang des 20. Jahrhunderts

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