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Wahlscheid Ortsteil

Wahlscheid,

eine ursprünglich kleine Siedlung, jedoch schon sehr früh Kirchort, liegt über dem Westabhang des Höhenrückens zwischen Naafbach und Agger. In zwei Kehren führt die Straße von der B 484 zur St. BartholomäusKirche hoch. Deutlich ist heute noch dieser kleine Kirchort vom nördlich gelegenen Hauptort (entstanden durch Eingemeindungen im Jahre 1927) getrennt. Diem-Straße und Pestalozzi-Weg stellen die Verbindung zum heutigen Hauptort dar, der den Bergriedel und den Talgrund des großen Aggerbogens ausfüllt.

E. Förstemann will „Wahl“ ableiten vom ahd. „walah“, was so viel bedeutet wie Fremder, Romane, Kelte. Später jedoch – und dies scheint richtig zu sein – leitet er „Wahl“ vom Personennamen „Walho oder Walo“ ab.

Die erste urkundliche Nennung für Wahlscheid finden wir am 6. 1.1121, als Erzbischof Friedrich I. von Köln die schriftlich vorliegenden Verfügungen Abt Kunos I. von Siegburg, die dieser zum besseren Unterhalt der sich ständig vergrößernden Zahl der Mönche getroffen hatte, bestätigt. In dieser Urkunde heißt es: „Nunc itaque de elemosina dicendum est: de Walescheit, quod nos acquisivimus, de vino, siligine, ordeo, avena...“ (Nunmehr muß über die Almosen (Abgaben) gesagt werden: von Wahlscheid, welches wir hinzuerworben haben, Wein, Weizen, Gerste, Hafer...).

Im Jahre 1166 schenkte Gräfin Hildegund von Meer ein Allod zu Walescheit (Siehe Münchhof, Seite 52) dem Kloster Meer bei Neuß.

Mit Urkunde des Jahres 1179 bestätigt Papst Alexander II. die Besitzungen und Privilegien des Klosters Meer, zu denen auch ein „Allodium Walescheit cum ecclesia“ = ein Allod zu Wahlscheid mit der Kirche gehört.

Auch im Siegburger Mirakelbuch aus dem Jahre 1183 finden wir Wahlscheid: „Item rustica quedam de villa Walescheit...“ Hier wird erzählt, daß eine Bauersfrau aus Wahlscheid, die seit längerer Zeit weder hören noch sehen konnte, im Traum den Besuch des hl. Anno erhielt. Sie genas zusehends, konnte nach 14 Tagen bereits die Reliquien verehren und erlangte im Beisein einer großen Volksmenge auf wunderbare Weise den Gebrauch beider Sinne zurück. 

In einer Urkunde von 1187 bestätigt Abt Gerlach von Siegburg die Schenkungen an Besitz und Einkünften des Elemoslnars Heinrich zu Bedingungen, die bei einer Versammlung in Walscheid festgelegt wurden.

Eine Urkunde vom September 1244 besagt, daß laut eines zwischen dem Kloster Siegburg und dem Kloster Meer abgeschlossenen Vergleichs der Verwalter des Meerer Hofes zu Walscheit dem Kloster Siegburg jährlich 8 Schilling zahlen soll. In dieser Urkunde wird auch gesagt, daß die Kirche in der Pfarre Wahlscheid dem Kloster Meer gehört (gemeint ist hier das Patronatsrecht der Wahlscheider Kirche): „...ecclesia de Meere in parrochia Walscheit,...“ Diese Urkunde siegelt u.a. ein „Henricus plebanus de Walscheidt“, der Verwalter des Wahlscheider Hofes (Münchhof).

Auch im „über valoris“ um 1300 findet die Kirche zu Wahlscheid Erwähnung. Ein Steinfelder Mönch versah damals die Pfarrstelle zu Wahlscheid.

Im Vasallenverzeichnis (1320-1349) des Abtes Wolfard I. von Siegburg wird ein Stück Land erwähnt, das zur „kirchen van Walscheit“ gehört (Siehe Anhang Nr. 2). In einer Urkunde aus der Zeit zwischen 1358 und 1364 wird ein Hof „Wege bei Waelscheit“. Die gleiche Schreibweise geht auch aus einem Vermerk auf der Rückseite der o. g. Urkunde von 1187 – stammend aus dem 15. Jahrh. – hervor: „De bonis attinentibus curie Waelscheit“ (über die zu Wahlscheid gehörigen Güter).

Am 19. 4.1421 gibt Arnold, Pastor zu Wahlscheid, bekannt, daß ein gewisser „Theil von Kirchscheid“ (Siehe Haus Dorp, Seite 32) das Gut zu Dorp als Mannlehen und Erbe, im Kirchspiel Wahlscheid gelegen, erhalten habe. Am 14. 2. 1452 wird Arnold von Walscheit als Schöffe vor Gericht in Hirzenach genannt. Bei der Auftragung der Untersassen des Herzogtums Berg aus dem Jahre 1487 gewähren mehrere Bürger des Kirchspiels Walscheyt Herzog Wilhelm II. ein Darlehen von insgesamt „30 enckel gülden“. Als Dienstmann von „Walscheyt“ wird ein „johan kurtte“ genannt.

Eine weitere Schreibweise ergibt sich aus einer Urkunde vom 30. 4.1490 und aus dem Erkundigungsbuch der Gerichtsverhältnisse im Herzogtum Berg von 1555: Walscheidt. Mit Datum vom 20.6.1586 besteht ein Protokoll über eine Besichtigung des Weges von Walscheidt zur Sülzer Brücke, durchgeführt von „Wilhelm Nesselroet“ und Vertretern des „Kirspelß Walscheydt“.

Schon sehr früh werden Honrath und Wahlscheid von einem gemeinsamen Schultheißen verwaltet. Um 1500 ist „Henrich von der Ley Schulteis 

zu Honrath und Walscheid“. Sein Enkel Henrich bekleidet wiederum dieses Amt, das auf dessen Sohn „Wimar von Ley“ übergeht. Dieser Wimar von Ley (auch Wymmaren Ley genannt) unterschreibt als „scholtes zu Honrodt und Walscheidt“ im Jahre 1644 die die Gemeinden Wahlscheid und Honrath betreffenden Regelungen im neuen Rentund Lagerbuch des Amtes Blankenberg22. Auch das Heberegister von „Hanrodt und Walscheit“ aus dem gleichen Jahre ist von ihm abgezeichnet. Im Jahre 1666 wird ein „VerZeigniß der manschafft im Kirßbell Walscheit“ als sog. Erbhuldigungsliste angelegt.

Weitere Schreibweisen finden wir auf der Hondius-Karte (K 2) um 1600 Walscheid. Auf einem Kupferstich von N. Sanson aus dem Jahre 1670 (K 6) wie auch von 1673 (K 7) finden wir Walscheit, die gleiche Schreibweise 1690 (K 8) bei N. Visscher, ferner auf der Ploennis-Karte von 1715 und auf der Wiebeking-Karte von 1790.

In der ältesten Bevölkerungsstatistik Wahlscheids aus dem Jahre 1816 heißt es dagegen Walscheid. Leider ist in dieser Statistik nur die Gesamtzahl der Gemeinde Wahlscheid angegeben, und zwar 1029 Bewohner in 191 Gebäuden. 1833 werden 1209 Seelen und 227 Familien gezählt. Erst ab 1858 werden die Einwohnerzahlen für die Ortschaften getrennt angegeben. In diesem Jahre zählte Wahlscheid 25 Einwohner, 1864 schon 35. 1871 wohnten 30 und 1875 29 Personen in 6 Häusern. Erst als Auelerhof, Aggerhof, Müllerhof und Fliesengarten im Jahre 1927 in Wahlscheid umbenannt wurden, wird der Ort ein Dorf mit 250 Einwohnern. Diese Zahl wuchs bis 1950 auf 790 Einwohner an.

Zur Geschichte Wahlscheids gehört aber auch die Zeit der Reformation: Da das Patronat der Kirche von Wahlscheid, die dem hl. Bartholomäus geweiht ist, das Kloster Meer innehatte, besetzte dieses Kloster auch die Pfarrstelle. So kam es, daß bis zur Reformation meist die Prämonstratenserpatres des Klosters Steinfeld Pfarrer von Wahlscheid waren. Um 1550 war Peter von Düren, auch aus dem Kloster Steinfeld, Pfarrer in Wahlscheid. 1557 faßte die evangelische Lehre Fuß. Eine Zeit lang wechselten Pfarrer katholischen wie lutherischen Bekenntnisses. Das Kloster Meer war nicht mehr Herr der Lage, bis schließlich die Protestanten obsiegten. Letzter Kath. Pfarrer war Friedrich Klee bis 1645. Seitdem blieb Wahlscheid, und damit auch die Kirche, im Besitz der Protestanten. Daran änderte auch eine Befragung der ältesten Einwohner durch den Notar Hall nichts mehr.

Die Katholiken hielten bis zur Einweihung der Neuhonrather Kirche (Siehe Seite 79) ihre Gottesdienste in den Hauskapellen von Honsbach und Schloß Auel. Durch weiteren Bevölkerungszuwachs bis in die heutige Zeit und wegen des weiten Kirchweges nach Neuhonrath wurde im November 1963 mit dem Bau einer neuen katholischen Kirche in Wahlscheid begonnen. Sie wurde am Ostersonntag 1966 von dem als Subsidiär ernannten Pfarrer i. R. Hermann Blank benediziert und am 8.4.1967 konsekriert. Sie erhielt den Namen „St. Bartholomäus im Tal“.

 

Aggerhof,

ein Ortsteil Wahlscheids, an der Einmündung der Schiffarther Straße auf die B 484 gelegen:

Das um 1280 in einer Siegburger Urkunde genannte „Bona de Achera“ können wir leider nicht auf Aggerhof beziehen, da das Gut unter der Honschaft Vilkerath genannt ist. Wahrscheinlich ist der im Birker Bruderschaftsbuch von 1503 genannte „Johan van der acher“ auf Aggerhof zu beziehen, da sich im Mitgliederverzeichnis auch noch andere Ortsbezeichnungen aus der Honschaft Wahlscheid befinden.

Ein sicherer Nachweis liegt dagegen aus dem Jahre 1586 vor. Vom 1.6.1586 ist ein Protokoll datiert, in dem der Weg vom Kirchspiel Wahlscheid zur Sülzer Brücke beschrieben wird (Siehe Anhang 14). Bei der Besichtigung war ein „Schneider zur Acher“ zugegen. Vom Müllerhof führte der Weg über den Aggerhof weiter, wahrscheinlich über Schiffarth bergan nach Muchensiefen (damals nur Siefen genannt) durch „Nesselraids garten“.

Gemäß den Heberegistern des Amtes Blankenberg für die Honschaft Wahlscheid werden 11 abgabepflichtige Personen zur Acher genannt: „Johan Schmidt, Webers gut, Klein Dries gut, sein Halbman, sein Pechter, Bitters gut, der Halbman, Michaels gut, der Pechter, Heitgens gut modo Korstgens gut, der Pechter“. Auch in den Erbhuldigungslisten des Jahres 1666 finden wir zur Acher im Kirchspiel Wahlscheid 9 Eintragungen. An diesem Beispiel erkennen wir deutlich, daß schon im 17. Jahrh. die Tendenz zur Siedlung im Tal bestand. Auf der Ploennis-Karte von 1715 sind Zur Agger „viele Höfe“ vermerkt. Die Wiebeking-Karte von 1790 verzeichnet Acherhof (K 10). Eine weitere Schreibweise enthält die Tranchot-Karte von 1817 als Aggerhof .

1858 werden in Aggerhof 81 und 1864 97 Einwohner gezählt. 1871 wohnen dort 77 Personen in 17 Wohngebäuden, 1875 66 Personen in 15 Häusern.

1927 wird Aggerhof in Wahlscheid umbenannt und erscheint heute nur noch als Straßenbezeichnung „Im Aggerhof“.

 

Münchhof,

bei Wahlscheid: Die Siedlung liegt etwas oberhalb der Evangelischen Kirche in Richtung Maylahn am sanft ansteigenden Höhenrücken, der bei Maylahn erst die volle Höhe erreicht.

Im Jahre 1166 stattet die Gräfin Hildegund von Meer das von ihr gestiftete Kloster Meer mit Gütern aus, zu denen ein Freigut zu Wahlscheid (der Münchhof) und das Patronat der Kirche zu Wahlscheid gehörten. Dieser Hof wird auch erwähnt in einer Urkunde vom Sept. 1244, in der Abt Gottfried von Siegburg bekannt gibt, daß laut eines Vergleichs mit dem Kloster Meer wegen der Güter zu Klefhaus und Schönenberg der Verwalter des Meerer Hofs zu Wahlscheid dem Kustos von Siegburg jährlich 8 Schilling zahlen soll. Diese Urkunden sprechen zwar nur von einem Gut zu Wahlscheid (bona ecclesia de Mere in parrochia Walscheit), jedoch der Name Münchhof, der erst später auftritt, läßt den Schluß zu, daß er mit dem 1166 und 1244 genannten Hof identisch ist. Nach Dittmaier weisen „Mönch, Münch und Monich“ in der Regel auf Höfe in Klosterbesitz hin, die bis ins 11. Jahrh. zurückverfolgt werden können. Alle drei Schreibweisen treffen wir in der weiteren Geschichte dieses Hofes auch an. So ist am 10.6.1586 auch der „Munchhalffen“, also der Pächter des Münchhofes, Zeuge bei der Besichtigung des Weges von Wahlscheid zur Sülzer Brücke. Dieser Munch haiffen wird 1666 auch in den Erbhuldigungslisten des Herzogtums Berg genannt.

Weitere Schreibweisen finden wir auf der Ploennis-Karte von 1715 Mönichenhof (K 9), als Freihof eingetragen, auf der Wiebeking-Karte von 1790 Münchenhof (K 10) und auf der Tranchot-Karte von 1817 mit Mönchhof . Eine Flurkarte von 1822 bringt die heutige Bezeichnung Münchhof.

Delvos und Rosenkranz berichten beide, daß viele Jahre hindurch der Münchhof von Steinfelder Prämonstratenser-Mönchen verwaltet wurde, die gleichzeitig Pfarrer von Wahlscheid waren.

1858 hatte Münchhof 54 Bewohner. 1871 wurden 41 und 1875 nur noch 38 Einwohner in 7 Wohnhäusern gezählt. Bis 1924 befand sich hier das Bürgermeisteramt der Bürgermeisterei Wahlscheid.

Quelle: Siedlungs und Heimatgeschichte der Gemeinde Lohmar von Stud.-Direktor Wilhelm Pape 

 

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1910 vor Gastwirtschaft August Bender, Auelerhof sitzend vl: Friederich Wilhelm Blech, Kolonialwarenhändler, Fritz Schönenberg, Nachenbauer; Hindrich Klein, Schlossermeister; Wilhelm Naaf, Müller. Mitte vl: August Schöneshöfer; August Schiffbauer; Karl Flick, Stellmacher; Otto Heinen; Max Stöcker, Sägewerk; ?; ?. Hintere Reihe vl: Wilhelm Bender, Maurer; ?; ?; Daniel Schönenberg, Schreiner;  August Bender, Gastwirt
Handwerkerverein Wahlscheid
Biergarten Auelerhof Anfang 1920er Jahre (heutiger Parkplatz neben der Kegelbahn). Damen im Vordergrund: Vl: Anna Schiffbauer "Bills Anna"; Julchen Schiffbauer, geb. Bender; Franz Schiffbauer; Olga Lindenberg, geb. Lüghausen. Rechts am Baum: Julchen Wilhelms; Lina Fischer. Sitzend: Marta Schiffbauer, geb Lindenberg (Gastwirtin); Frieda Steinsträßer
Einzug von "Kultur" und "Bildung" in Wahlscheid
Postkarte um 1900. Rechts die „Villa Rapps“ neben dem Hotel Schiffbauer erwarb seinerzeit Otto Schiffbauer, der Bruder des Gastwirtes; später übernahm Hermann Schiffbauer das Haus als Dependance seines Hotels. Hier war zunächst das Postamt untergebracht. Später zogen die Postbeamten auf die andere Seite der Agger in den Auelerhof um.
Die Post in Wahlscheid
Ehrentafel des Weltkrieges 1914 - 1918 - Gemeinde Wahlscheid
St. Bartholomäus auf dem Berg, Nov. 2020.
Buntglasfenster der ev. Sankt Bartholomäuskirche Wahlscheid
Naafs Häuschen
 Die Lithokarten wurden damals in Köln gedruckt
Gruß aus Auelerhof Station Wahlscheid – Gasthof von Carl Schiffbauer
Aggersteg Schiffahrt mit Fährhaus und Scheider Berg
Aggersteg Schiffahrt
Friedrich Wilhelm Blech, Kolonialwarenhändler im Auelerhof vor seinem Auto
Erste Fahrzeuge in Wahlscheid
1930er Jahre
Wahlscheid 1930er Jahre
Otto Kürten, Auelerhof später Troisdorf, Ende der 20er Jahre mit dem Schimmel Moritz des „Bröcker Wellern“(Wilhelm Hohn,Brückerhof). Auf der Jick: links: Olga Meyer geb. Schiffbauer; rechts: Emmi Schöpe geb. Schiffbauer – Töchter des Auelerhof-Gastwirts Hermann SchiffbauerFoto
Milchgespann in Wahlscheid in 1920er Jahren
Milchauto Hugo ReißbergFoto
Milchauto in Wahlscheid
Stellmacher-Haus Fick im Aggerhof
Von links: 1. Erwin Hohn, Solingen, Ehemann von Alma Zimmermann, Katharinenbach 2. Klara Bleifeld geh. Fick 3. Frau Karl Fick 4. Karl Fick, StellmacherFoto
Stellmacher-Haus in Wahlscheid
Schlosserei und Schmiede der Familie Klein (zunächst Hindrich, danach Walter und zuletzt Hans Otto Klein) in Kirchbach mit Esso-Zapfsäule und WasserradFoto
Schlosserei und Schmiede in Wahlscheid
Specht’s Brotwagen in ca. 1932
links: Hugo Schiffbauer, geb. 1906, genannt: „Specht’s Hugo“, Aggerhof; Mitte: Otto Specht, Aggerhof, Sohn des Emil Specht; rechts: Mitarbeiter Friedei KensmannFoto
Bäcker in Wahlscheid
Foto
Schreinermeister Herrmann Schönenberg
 „Näelschmett’s Justav“ (Gustav Lindenberg) mit „Pief“ und UhrenketteFoto
Nagelschmied Gustav Lindenberg
Kleine Nagelfabrik in MackenbachFoto
Kleine Nagelfabrik in Wahlscheid
Auto-Parade in den 30er Jahren auf dem Hof der heutigen Firma Ford WasserFoto
Die ersten Autos in Wahlscheid
Im Aggerhof bei Westers wird im Mai 1924 die Ankunft von 2 großen Fässern Wein gefeiert.Foto
Schnapsbrennerei im Aggerhof in Wahlscheid
Ansichtskarte aus dem Jahre 1914 
Die beiden großen Herren sind: links: Peter Wester, Aggerhof, und rechts mit schiefem Hut: Emil Weber, Aggerhof 3. von links vorne: Rudolf Kirschbaum, Heide 4. von links vorne (mit weißem Schal): Karl Lindenberg, Aggerhof 6. von links vorne: Hugo Heinen, Münchhof 2. von rechts (mit Hut): Lehrer Brinkmann; links neben Brinkmann: Frau Katzmarek geb. Stöcker, Aggerhof. Im Winter zog man sich „Stuchen“ (Pulswärmer) an.
Schlittschuhlaufen in Wahlscheid
„Ah! Lemmersch (Haus Lemmer) Huus“Foto
Geschäftshaus Kleeberg in Wahlscheid
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Original: Et Johännchen aus Wahlscheid
Gustav Schönenberg, hauptberuflich Bahnhofsvorsteher und nebenberuflich der letzte Nachenbauer von Wahlscheid, in den 20er Jahren auf seiner „Werft“ Aacherbösch.Foto
Nachenbau in Wahlscheid
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Grube Pilot in Wahlscheid
Wettschwimmen im “Strandbad Wahlscheid” in den 1930er Jahren. Am Aggerufer haben sich zahlreiche Zuschauer eingefunden. darunter Parteigrößen und Ortspolizist Grammich.Foto
Strandbad Wahlscheid
Lindenallee in Richtung Schloß Auel. Die Straßenabzweigung in Richtung Birken ist noch nicht gebaut.Foto
Lindenallee in Wahlscheid nach dem 1. Weltkrieg
Geschwister Schönenberg in 1934Foto
Die Geschwister Schönenberg aus dem Weiler Aggerhof
Der Müllerhof von der Agger aus gesehen. Das langgestreckte Gebäude im Hintergrund – rechte Bildhälfte – nannte man „Kaserne“.Foto
Weiler Müllerhof in Wahlscheid
Die Krautpresse Ender der 1920er JahreFoto
Krautpresse in Wahlscheid
Aufnahme aus den 1930er JahrenFoto
Bäckerei Specht in Wahlscheid
Zweifamilienwohnhaus Münchhofener Straße 3 (hinter dem Haus „Orthopädie Gammersbach“). Das Haus steht heute noch. Foto
Einsiedlersheim Aggerhof
Wilhelm Fischer mit seinen fünf Söhnen (davon betätigten sich vier als Gastwirte in umliegenden Großstädten), Schwiegertöchtern und Tochter Julie Schaub geb. Fischer (sitzend rechts; Mutter von „Schaub’s“ Jenny Bender).Foto
Weiler Fließengarten in Wahlscheid
Rentmeister Emils Haas mit seiner Ehefrau und Tochter Emilie (genannt Milli, verheiratete Kirschbaum)Foto
Villa Haas in Wahlscheid
Das Pastorat in idylischer LageFoto
Das Pastorat Wahlscheid
Karl Zimmermann aus Katharinenbach beim „Baue“ (Pflügen)Foto
Weiler Auelerhof vor dem 2. Weltkrieg
Blick von HonrathFoto
Wahlscheid im Aggertal in den 1920er Jahren
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Betriebsausflug Gemeindeverwaltung Wahlscheid im Juni 1965 ins Sauerland, Dechenhöhle in Letmathe
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Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung Wahlscheid nach Rüdesheim

Zugehörige Begebenheiten

Katharina Clever geh. Ahlefelder (Oma von K.H. u. Ulli Clever) Anfang der 1930er Jahre.

Den früher üblichen Ofen nannte man in Wahlscheid „Venüss“ (offenbar eine Ableitung von dem franz. Wort „Fournaise“). Bei dem Venüss handelte es sich um einen ovalen, gußeisernen Ofen mit Vertiefungen für die Kochkessel.

Der auf dem Bild erkennbare...

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