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Gedenkstein mit der Silberplakette „Unser Dorf hat Zukunft“ am Eingang von Neuhonrath errichtet

Begebenheit  |  5. Januar 2026
(von links) Doro und Paul Hoeher, Klaus und Cäcilia Obermierbach, Steinmetz Markus Weisheit, Michaela Röhrig, Gitti Bäcker-Gerdes und Ulrike Clever freuen sich über das sichtbare Zeichen ihres Sieges am Eingang von Neuhonrath. Foto Heinz Lenz
(von links) Doro und Paul Hoeher, Klaus und Cäcilia Obermierbach, Steinmetz Markus Weisheit, Michaela Röhrig, Gitti Bäcker-Gerdes und Ulrike Clever freuen sich über das sichtbare Zeichen ihres Sieges am Eingang von Neuhonrath. Foto Heinz Lenz
Die Stifterin Cäcilia Obermierbach enthüllte den Stein ganz vorsichtig – und war hellauf begeistert. Foto Ulrike Clever
Die Stifterin Cäcilia Obermierbach enthüllte den Stein ganz vorsichtig – und war hellauf begeistert. Foto Ulrike Clever
Gedenkstein mit Plakette im Juli 2026.                    Foto Röger
Gedenkstein mit Plakette im Juli 2026. Foto Röger
Ortseingang Neuhonrath mit Gedenkstein und "Stammbaum" im Juli 2026. Foto Röger
Ortseingang Neuhonrath mit Gedenkstein und "Stammbaum" im Juli 2026. Foto Röger
Infotafel Verkehrs- und Verschönerungsverein Wahlscheid am Ortseingang Neuhonrath.
Infotafel Verkehrs- und Verschönerungsverein Wahlscheid am Ortseingang Neuhonrath.

Die Dorfgemeinschaft Neuhonrath + Auel hat am Montag, 05. Januar 2026 einen besonderen Moment gefeiert: Am Ortseingang von Neuhonrath wurde ein eindrucksvoller Grauwacke Gedenkstein mit der Silberplakette aus dem Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aufgestellt. Damit ist die Auszeichnung nun buchstäblich „in Stein gemeißelt“ und für alle sichtbar, die den Ort über die Aggerbrücke aus Richtung Bachermühle erreichen.

Der rund 500 Kilogramm schwere Stein aus Bergischer Grauwacke stammt aus Lindlar und ist etwa 350 Millionen Jahre alt. Seine Maße – 135 cm Höhe, 60 cm Breite und 22 cm Tiefe – sowie die eingeschlossenen fossilen Seelilien machen ihn zu einem besonderen Zeugnis regionaler Erdgeschichte. Gefertigt und gesetzt wurde der Stein von Steinmetz und Bildhauer Markus Weisheit aus Siegburg.

Die Dorfgemeinschaft sprach ein herzliches Dankeschön an alle aus, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Allen voran galt der Dank Cäcilia Obermierbach, die den Stein großzügig zu ihrem 70. Geburtstag dem Dorf spendierte. Als sie den Stein enthüllen durfte, war sie sich sicher: „Das ist das schönste Geburtstagsgeschenk, dass ich mir selbst bereiten konnte.“ Ebenso dankte die Dorfgemeinschaft Markus Weisheit, der mit großem Einsatz ehrenamtlich den Stein besorgt und hergerichtet hat sowie für den Transport, die Positionierung und die fachgerechte Aufstellung sorgte. Auch das Planungsteam der Dorfgemeinschaft hat tatkräftig mit angepackt und den Gedenkstein feierlich willkommen geheißen.

Der besondere Stein wurde zwischen dem Eichenbaum und dem Eichenscheiben-Denkmal („Stammbaum von Neuhonrath“) platziert und begrüßt nun alle Passanten und Besucher am Ortseingang. Die Eichenscheibe stammt aus der historischen Stieleiche, die am Ortseingang zwischen Neuhonrath und Honsbach stand. Die Stieleiche aus dem 18. Jahrhundert  prägte über Generationen das Ortsbild. Wegen starker Schäden und Altersschwäche musste der Baum im Januar 2022 gefällt werden. Der neue Gedenkstein steht nicht nur für den Erfolg im Wettbewerb, sondern auch für das starke Gemeinschaftsgefühl und das Engagement der Menschen in Neuhonrath und Auel, mit dem sie sich sowohl für die Geschichte als auch die Gegenwart und Zukunft ihres Heimatortes einsetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – ein Stück Dorfgeschichte, das hoffentlich viele Jahre überdauern und zu weiteren Gemeinschaftsaktionen anspornen wird.

 

 

 

Information

Quellenangabe

Pressemitteilung  Dorfgemeinschaft Neuhonrath + Auel vom 07.01.2026

Autor(en)

Ulrike Clever
Zuletzt angesehen:09.09.2026, 21:46
Bisher angesehen:4 mal

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