Burg Honrath
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Die Burg aus dem 11. Jahrhundert ist dicht am Kirchturm gebaut, nur ein schmaler Gang trennt beide, über den in früheren Zeiten eine Verbindungsbrücke zwischen dem oberen Stockwerk der Burg und dem Inneren der Kirche, die im 12. Jahrhundert erbaut… Die Burg aus dem 11. Jahrhundert ist dicht am Kirchturm gebaut, nur ein schmaler Gang trennt beide, über den in früheren Zeiten eine Verbindungsbrücke zwischen dem oberen Stockwerk der Burg und dem Inneren der Kirche, die im 12. Jahrhundert erbaut worden ist, führte. Der romanische Kirchturm hat, da die Burg einen besonderen Bergfried nicht besaß, für Verteidigungszwecke dienen müssen. Nach alter Überlieferung soll vom Burgkeller aus ein Fluchttunnel nach Schloss Auel geführt haben. Im Jahre 1117 wird der Rittersitz erstmals urkundlich erwähnt. Auch in Honrath war die Reformationszeit eine bewegte Zeit. Pfarrer Peter Lemmer verteidigte anfangs des 17. Jahrhunderts trotz Vertreibung und Kerkerhaft unerschrocken seinen evangelischen Glauben. Das in den 80er Jahren gebaute Gemeindezentrum heißt „Peter-Lemmer-Haus“. Heute ist die Kirche wegen ihrer Akustik über die Grenzen hinweg bekannt als Veranstaltungsort für klassische Musik. Die Postkarte zeigt die Burg Honrath in den 30er Jahren. |
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Im Jahre 1209 wird die Pfarrkirche St. Margaretha in Honrath erstmals Urkundlich genannt. Damals schenkten Graf Adolf von Hückeswagen und seine Gemahlin Adele das Patronat der Honrather Kirche mit allen Appertinentien mit Ausnahme der an den Westturm anschließenden festen Burg, dem Kloster Gräfrath bei Solingen. Der staufische Westturm aus Bruchsteinmauerwerk aus dem 12. Jahrhundert wurde nach einem Brand von 1895 erneuert Das romanische Langhaus ist in den Jahren 1856/57 erneuert worden, es ersetzte das alte baufällig gewordene Hauptschiff. 1259 ging die Burg an den Grafen von Sayn zu Blankenberg und 1363 zusammen mit dem Kirchspiel Honrath an die Grafen von Berg. 1610 fiel die Burg durch Heirat an die Familie von Hammerstein und seit dem Jahre 1716 an die jeweiligen Besitzer des Schloss Auel. 1614 wird die Kirchengemeinde Honrath evangelisch.
Im Jahr 1117 wird bereits ein freies Gut Honrath (vermutlich die Burg) urkundlich erwähnt. Der Kirchturm, das älteste Bauwerk (12. Jahrhundert) von Honrath, war früher ein Bergfried und ist erst Mitte des 19. Jahrhunderts anläßlich einer Erweiterung in die Kirche einbezogen worden. Ein gemeinsamer Wall und tiefer Graben schützten Bergfried und Burg.In Höhe des ersten Geschosses bestand früher eine Verbindung zwischen Kirche und Burg. Der heutige Bau der Burg stammt hauptsächlich aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Er steht auf Kellermauem, die viel älter sind. Möglicherweise bestanden die Kellermauem bereits 1209. Links von der Burg unter der hohen Linde stand früher eine Bank. Hier traf sich am Samstag die Dorfjugend zum gemeinsamen Singen. Rechts ist ein Teil des Brandweihers, ein besserer „Mestepohl“, erkennbar. Als die Dächer der beiden Türme renovierungsbedürftig wurden, baute man sie aus Kostengründen zu einfachen Spitzdächem um.
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