Birk 1957
Die Birker Straße wie sie 1957 aussah. Die Randsteine sind schon verlegt, die letzte Teerdecke fehlt noch. Das Schulgebäude ist hinter den großen Lindenbäumen kaum zu sehen. Auf der rechten Seite: Gaststätte, Kornbrennerei und Bauernhof Schwamborn, Haus von Familie Krengel/ Fielenbach, daneben die Gaststätte Fielenbach. Am weiteren abknickenden Straßenverlauf, der früheren „Ömkier“, stehen jetzt Einfamilienhäuser. An der linken Seite stehen jetzt das Bürgerhaus mit Parkplatz sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser. Der frühere Feldweg, jetzt Pastor-Biesing-Straße, führte zu einer mächtigen Trauerweide mit einem Heiligenhäuschen. Beide wurden bei einem Unwetter am 1. August 1958 zerstört. An deren Stelle ist im Oktober 1959 das Friedenskreuz der Erzdiözese Köln errichtet worden.
Information
Quellenangabe
Lohmar in alten Zeiten Bd. 3, S. 168
Autor(en)
Peter Hennekeuser| Zuletzt angesehen: | 20.01.2026, 14:35 |
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Zugehöriger Ort
Birk liegt im südöstlichen Stadtgebiet von Lohmar an der Westseite der Zeithstraße und gehörte bis 1969 zur amtsangehörigen Gemeinde Inger. Der weithin sichtbare Fernmeldeturm steht auf 216,4 NN an der höhsten Stelle der Zeithstraße. Die ebenfalls weithin sichtbare katholische Kirche wird mit einer Höhe von 204,4 NN angegeben. Die Bedeutung des Namens Birk ist unbekannt. Ertmals erwähnt wird Birk in einer Urkunde vom 21. Februar 1310, wo von dem Gericht des Dorfes Byrke (iudicium villae de Byrke) ein Pachtvertrag zwischen dem Pfarrer zu Lohmar und den Eheleuten Johann Rengert besiegelt wird. Seit 1398 bestand eine Kapelle in Birk, die von Lohmar "bedient" wurde. Verehrt wurde die "Schmerzhafte Gottesmutter" zu der schon bald Prozessionen auch aus der weiteren Umgebung gemacht wurden. In den Kirchenrechnungen von 1490 -1493 aus Lindlar werden Wallfahrten nach Birk ausgewiesen.

