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Kirchdorf Lohmar aus der Luft um 1960

Foto  |  1960
 Nr. 1 Burghaus, 2 Vorburg, 3 Schultes` Wald, in dem auch der sog. „Kraadepohl“ war (Kraade sind Frösche), 4 Haus Müller, 5 Pützerhof (Haus Grunenberg), 6 Haus Piller/Furk, 7 Neuhof (Haus Küpper),                         8 Schuppen vom Neuhof, 9 Haus Schmitz,     10 Mietshaus Kümpel, 11 Fronhof (Haus Vogt), 12 Haus Kurtsiefer (heute Keuler),             13 Schuppen zu 12, 14 Schuppen vom Pastorat, 15 Pastorat, 16 Haushaltswarengeschäft Vogt, 17 Pfarrkirche, 18 Lagerhallen der – Landeserzeugnisse – Karl Gramlich o.H.G. (danach Peter Kurscheid), 19 Firma Kümpel GmbH, 20 Haus Kümpel, 21 Kirchhof, 22 Küsterhaus, 23 Haus Schönenborn, 24 Bauhof Knipp, 25 Pfarrheim, 26 Vikarie oder Kaplanei, 27 Werkstatt Postertz, 28 Friedhof, 29 Toilettenhaus der Schule, 30 Schulhof mit Kastanienbäume, 31 Schulgebäude und 32 Haus Postertz
Nr. 1 Burghaus, 2 Vorburg, 3 Schultes` Wald, in dem auch der sog. „Kraadepohl“ war (Kraade sind Frösche), 4 Haus Müller, 5 Pützerhof (Haus Grunenberg), 6 Haus Piller/Furk, 7 Neuhof (Haus Küpper), 8 Schuppen vom Neuhof, 9 Haus Schmitz, 10 Mietshaus Kümpel, 11 Fronhof (Haus Vogt), 12 Haus Kurtsiefer (heute Keuler), 13 Schuppen zu 12, 14 Schuppen vom Pastorat, 15 Pastorat, 16 Haushaltswarengeschäft Vogt, 17 Pfarrkirche, 18 Lagerhallen der – Landeserzeugnisse – Karl Gramlich o.H.G. (danach Peter Kurscheid), 19 Firma Kümpel GmbH, 20 Haus Kümpel, 21 Kirchhof, 22 Küsterhaus, 23 Haus Schönenborn, 24 Bauhof Knipp, 25 Pfarrheim, 26 Vikarie oder Kaplanei, 27 Werkstatt Postertz, 28 Friedhof, 29 Toilettenhaus der Schule, 30 Schulhof mit Kastanienbäume, 31 Schulgebäude und 32 Haus Postertz

Auf einer Luftaufnahme von etwa Ende der 1950er Jahre ist das alte Kirchdorf in Lohmar noch fast unverschandelt zu sehen. Zwischen Brückenstraße und Autobahn sind links der Kirchstraße bis auf eine Ausnahme nur Fachwerkhäuser zu sehen. Die Ausnahme ist das Haus Nr. 9, das dem Stellmacher Josef Schmitz genehmigt wurde, den Neuhof zu bauen. Das Gebäude des Fronhofes (Nr. 12) – heute durch Verputz und An- und Umbauten als solcher nicht mehr zu erkennen – ist noch als schönes großes Fachwerkhaus zu sehen. Der Fronhof, erstmals 1131 erwähnt, ist neben Haus Sülz der älteste Hof im Lohmarer Stadtgebiet. Seine Reste sind bis heute noch nicht denkmalgeschützt! Noch ein Schandfleck ist in der Mitte des linken Bildrandes zu sehen. Dort sieht man am Burghaus (Nr. 1) ein neuzeitlicher Anbau, der in den 1950er Jahren ohne Genehmigung errichtet wurde und bis heute nicht wieder abgerissen ist. In der Mitte des Fotos steht die wunderschöne Pfarrkirche St. Johannes Enthauptung, deren Langhaus 1900 unter der Leitung von Prof. Prill vom Hollenberg im romanischen Stil erbaut wurde. Der Turm ist von 1778 und der Chor stammt noch aus romanischer Zeit.                                                                   

 

Information

Quellenangabe

Lohmar in alten Zeiten Bd. 3, S. 172

Autor(en)

Hans Dieter Heimig
Zuletzt angesehen:07.12.2022, 06:00
Bisher angesehen:668 mal

Querverweise

Zugehörige Bilder

Kirchdorf von Lohmar vor 1900
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Kirchdorf Lohmar
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Blick von Sankt Johannes in die Altenrather Straße
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Kirchdorf, Lohmar in den 1920er Jahren

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