Breidt Ortsteil
Breidt liegt im Südosten des Stadtgebietes von Lohmar und war bis 1969 eine zum Amt Lohmar gehörige Gemeinde.
Information
Karte
| Längengrad: | 7.274923 |
| Breitengrad: | 50.853782 |
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Querverweise
Zugehörige Dokumente
Am 28. und 29. Juni 2025 feierte der Heimat- und Kulturverein Breidt sein 60-jähriges Bestehen als Heimatfest auf dem Festplatz an der Karl-Schafhaus-Schule, siehe auch www.hkv-breidt.de. Zum 40. Geburtstag am 7. Februar 2005 hat Hermann Josef... Am 28. und 29. Juni 2025 feierte der Heimat- und Kulturverein Breidt sein 60-jähriges Bestehen als Heimatfest auf dem Festplatz an der Karl-Schafhaus-Schule, siehe auch www.hkv-breidt.de. Zum 40. Geburtstag am 7. Februar 2005 hat Hermann Josef Gerlach (†2015) vier Jahrzehnte HKV Breidt in einem Artikel für die Lohmarer Heimatblätter porträtiert, siehe Dokument. Zur Zeit der Gründung war Breidt noch eine selbstständige Gemeinde im Amtsbezirk Lohmar. Hier lebten ca. 600 Einwohner eine eigene Verwaltung gab es nicht. Der Gemeinderat hatte nur 7 Mitglieder. Um die Bürger mehr am öffentlichen Leben zu beteiligen, ergriffen Wolfgang Schafhaus, Johannes Schmitz und der damalige Breidter Bürgermeister Franz Wacker 1964 die Initiative zur Vereinsgründung, die dann am 7. Februar 1965 im Saale Wacker in Breidt vollzogen wurde. Zum 1. Vorsitzenden wurde Johannes Schmitz gewählt. Bereits wenige Wochen nach der Gründung stieg die Mitgliederzahl auf über 100. Noch im Gründungsjahr wurde eine Großveranstaltung geplant, ein Waldfest am alten Bergwerksgelände bei der Grube Walpot. Nachdem sich einige Baufahrzeuge für die Herstellung des Festplatzes im matschigen Untergrund festgefahren hatten, wurde das Waldfest auf eine Wiese am westlichen Ortsende von Deesem verlegt und mit 2000 Besuchern gefeiert. Aus dem Waldfest wurde fortan das Heimatfest zunächst in Geber dann in Breidt. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte war auch der Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages am 14. April 1967 mit der Amtsverwaltung Lohmar für die alte Schule in Breidt. Am 11. Juli 1970 wurde die Schule offiziell in einem Festakt zum „Kultur- und Jugendzentrum“ erklärt und gem. dem Ratsbeschluss der Gemeinde Lohmar Karl-Schafhaus-Schule benannt. Karl Schafhaus war 1937 von den Nazis als Lehrer nach Breidt zwangsversetzt worden. Ungezählte Veranstaltungen fanden hier statt. Nach 1977 kam der Festplatz am Schulgelände hinzu. Ende der 1980er Jahre wurde der Festplatz nach und nach umgestaltet und die alten Buden durch durch Holzhäuser ersetzt. Viele weitere bemerkenswerte Ereignisse und herausragende Leistungen des HKV Breidt sind in dem Vereinsporträt festgehalten und lesenswert.
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Zugehörige Bilder
Das alte Fachwerkhaus Schmitz „Im alten Breidt“ Nr. 11 – hier auf einem Foto vermutlich um 1880/90 – war ursprünglich im Besitz der Familie Wacker, die in den Kirchenbüchern von Lohmar schon 1763 als in Breidt ansässig erscheinen. Anna Sibilla Wacker heiratete 1879 Wilhelm Schmitz, womit das Haus in den Besitz der Familie Schmitz überging. Das Haus, das unter Denkmalschutz steht, ist heute noch im Fachwerk erhalten. Dort betreibt Frau Irmina Schmitz einen Designbetrieb für modische Stoff- und Lederwaren. Die Personen vor dem Haus sind leider unbekannt.


