Kinderkommunion 1950
Damals war es üblich, dass sich die Kommunionkinder vor der Hl. Messe in dem Schulgebäude in der Kirchstraße trafen. Dort wurde die Garderobe – Mäntel oder Jacken – abgelegt und Helfer sorgten für die richtige Aufstellung, um mit Musik und in Begleitung der Geistlichkeit zur Kirche zu ziehen. Die Kirchstraße war mit Fähnchen und die Kirche mit langen Fahnen geschmückt.
Auf dem Foto vom April 1950 haben sich die Jungen auf dem Schulhof aufgestellt. Im Hintergrund sieht man den provisorischen Fahrkartenschalter – eine sogen. Kaue – auf dem Bahnsteig und den noch unbeschädigten Gebäudeteil des Bahnhofes. Dahinter ist links der Giebel des Hauses Knipp, in der Mitte die Giebelwand des Hauses Knipp hinter dem „Hotel zur Linde“, in dem die Familie Schiel wohnte und rechts der Giebel der „Waldesruh“ an der Hauptstraße.
Die Kommunionkinder-Jungen sind von links nach rechts: 1. und 2. unbekannt, 3. Karl Heinz Rötzel, 4. unbekannt, 5. Karlheinz Heller (Heimkind), 6. und 7. Prospero Alfred und Raimund (Heimkinder), 8. Kurt Sauer, 9. Hans Josef Höndgesberg, 10. Karl Heinz Höndgesberg, 11. Heribert Frielingsdorf,12. und 13. unbekannt, 14. Walter Paffrath (Heimkind), 15. unbekannt, 16. Erich Berx, 17. Norbert Steinbach, 18. Manfred Wacker, 19. und 20. unbekannt, 21. Karl Josef Kappes, 22. unbekannt, 23. Manfred Frost, 24. unbekannt, 25. Hans Günter Pick, 26. Günter Söntgerath, 27. unbekannt, 28. Bernd Schmidt, 29. Helmut Scheid, 30. Ellen Postertz verh. Trompetter (Führengel) 31. Gerda Müller verh. Steudter (Führengel).
Information
Quellenangabe
Lohmar in alten Zeiten Bd. 3, S. 141
Autor(en)
Hans Dieter Heimig| Zuletzt angesehen: | 15.12.2025, 19:41 |
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Querverweise
Zugehörige Bilder
Die Fotografie, Ende der 1970er Jahre, zeigt die Rückfront der Volksschule Lohmar Kirchstraße vor der Umbauphase im April 1961 zur evangelischen Volksschule Lohmar. Nach den Osterferien war alles fertig. Im gleichen Jahr wurden vom Lohmarer Schul- und Kulturausschuss die Einzelheiten eines Neubaus der evangelischen Schule neben der katholischen Volksschule – Waldschule – beschlossen. Bevor es zur neuen Nutzung „rotes Kreuz“ oder Polizeistation Lohmar kam, vergingen noch einige Jahre, bis schließlich im Jahre 2003 die Abbruchbirne kam.


